Leonie: Die Orientierungshilfe hat mir mein kreatives Potenzial verdeutlicht.

Gemeinsam mit dem Coach habe ich jetzt jede Menge Ideen, wo ich was studieren kann. Mein Standortwunsch Nr. 1 ist Berlin. Neben Tests und Fragebögen, haben wir während der vielen Stunden nicht nur Berufliches, sondern auch Persönliches besprochen und eingeordnet. Ich war dankbar, dass mein Gegenüber eine Frau war, ich hatte das Gefühl offener sprechen zu können als mit einem Mann. Für die Zukunft wünsche ich mir einen Arbeitgeber, bei dem es harmonisch zugeht. Der die Guidelines festlegt, aber genug Freiräume lässt, um sich entfalten und seinen Weg gehen zu können. Ich brauche keine Frauenquote. Ich glaube, gute Leute schaffen es dahin, wo sie hinwollen.

Caroline: Ich habe wieder einen roten Faden!

Meine Ausbildungen stammen aus zwei völlig verschiedenen Branchen (Industriekauffrau, Gesundheits- und Krankenpflegerin), jeder Beruf hat seine Vor- und Nachteile und an beiden habe ich großen Spaß. Schon lange versuche ich, eine passende Stelle zu finden, die beide Berufe integriert. Vor der Berufsorientierung habe ich viel recherchiert und geguckt, was mich interessiert, habe mangels Berufserfahrung kaum etwas Passendes finden können. Also kam die Frage auf, ob ich noch ein Studium anhänge. Mich interessierten viele Studiengänge, ich zweifelte aber daran, ob ich wirklich noch einen dritten Bildungsweg einschlagen und somit womöglich wieder einen völlig anderen Beruf erlernen soll. Ich sah keine klare Linie mehr, war verwirrt und nahm die Berufsorientierung in Anspruch. Ich brauchte Spezialisten, die mir den richtigen Weg aufzeigen und mich in meinen Fast-Entscheidungen bestärken.

Gleich nach der Berufsorientierung war ich total erleichtert und froh, dass das “Wirr-Warr” anscheinend ein Ende hat.

Mir wurde klar, dass ich mit meiner Entscheidung, Psychologie zu studieren, gar nicht so schlecht lag und erfreute mich daran, einen Bereich vorgestellt bekommen zu haben, der mir bisher fremd, aber plausibel erschien. Ich weiß nun, dass ich in die betriebliche Gesundheitsförderung und vielleicht mal als Coach oder Supervisor arbeiten möchte.

Sehr geholfen hat mir das Kapitel „Meine Werte“.

Durch die Einordung meiner Werte in eine „Wertehierarchie“ und die gleichzeitige Definition der ersten drei Werte wurde mir deutlich, was in meinem Leben einen großen Stellenwert hat oder haben muss, damit ich glücklich und zufrieden bin. Es hilft dabei, sich selber nochmal kennen zu lernen, zu strukturieren und zu definieren. Auch interessant finde ich das Kapitel „Meine Fähigkeiten“, wo zum Schluss die acht prägnantesten Fähigkeiten in einer Prioritätenmatrix miteinander verglichen und ‚duelliert‘ werden. Spannend, was dabei heraus kommt!

Lars: Der Schlüssel für die Tür in meine Zukunft.

Die Wertefabrik hat mir gezeigt wo ich den Schlüssel für die Tür in meine Zukunft finde. Zunächst war ich sehr nervös, weil ich nicht wusste was auf mich zukommt, doch jegliche Angst oder Nervosität war unbegründet.

Die Tests und vor allem das Gespräch haben mir Seiten an mir gezeigt und eröffnet, die ich zuvor nicht kannte. Ich habe mich lange in die falsche Richtung orientiert, doch durch das Gespräch mit meiner Orientierungshelferin wurde schnell klar, wo es hingehen soll. Und das zu allererst, weil ich sich jemand ernsthaft für mich interessiert hat, ich mich gut aufgehoben gefühlt habe und so offen sprechen konnte, über Ängste, Zukunftsvorstellungen und bereits gemachte Erfahrungen.

Mein Stärkenprofil wurde analysiert

Nach einem langen, intensiven Tag, der trotzdem sehr viel Spaß gemacht hat, habe ich nun endlich das gefunden, was meine Stärken hervorbringt und meine Interessen vertritt. Ich habe das erste Semester Erziehungswissenschaft an der Uni-Duisburg-Essen hinter mir und bisher hätte es besser nicht laufen können.

Laura: Nach der Orientierungshilfe weiß ich mehr als vorher.

Ich konnte meine Stärken und Schwächen bisher sehr schwer einschätzen. Das Herausarbeiten der Talente gemeinsam mit jemandem, der sich darauf versteht, das allein, war schon sehr gut und hat mir sehr gut gefallen. Das Gespräch mit der Orientierungshelferin war sehr intensiv und sehr emotional. Wir haben in meiner Vergangenheit gewühlt, dabei sind viele Dinge hochgekommen, die für mich interessant und wichtig waren, aber nicht leicht. Ich möchte für mein Studium in eine große deutsche Stadt ziehen. Mit vier Jahren habe ich Deutschland verlassen, seither lebe ich in Paris. Doch mir entspricht die deutsche Mentalität mehr. Wir sind offener, moderner.

Später möchte ich in einem großen Unternehmen oder als Freiberufler arbeiten.

Julie: Es war der richtige Zeitpunkt

Ich wusste zwar schon, was ich machen möchte, habe aber durch das Gespräch noch einmal von Fachleuten die Bestätigung bekommen, dass es richtig für mich ist, was ich mir beruflich vorstelle. Unser Gespräch ging mir sehr nah, da wir auch über Prägungen nachgedacht haben. Das hat mich sehr beschäftigt. Ich konnte dabei so sein wie ich bin, denn die Orientierungshelferin war sehr nett, sympathisch und ist mir auf Augenhöhe begegnet. Es war ein sehr persönlicher Moment.

Ich werde fürs Studium nach München ziehen. Ich freue mich auf ein neues Leben, auf einen neuen Lebensabschnitt, bin dankbar für die familiäre Unterstützung, bin aber bereit aus Paris weg zu gehen. Ich möchte Karriere machen. Ich bin sehr ehrgeizig und bereit viel zu arbeiten. In zehn Jahren würde ich dann gerne Familie und Beruf so vereinbaren können, wie es heute noch nicht möglich ist. Aber bis dahin wird sich noch viel ändern.

Simon: Danach war mir mein Weg klarer.

Simon: Ich fand’s cool. Es war nicht ganz einfach fünf lange Stunden über mich zu reden. Das hatte ich in diesem Umfang noch nie getan. Davor hatte ich den meisten Respekt. Es war dann viel mehr ein intensives, entspanntes Gespräch gefüllt mit Tests und Fragen, aber vor allem ein Austausch mit jemandem, der sich für mich interessierte. Der Coach hat sich auf mich eingestellt. Die Wahl des Ortes, die Zeiteinteilung, bei allem waren ich und meine Bedürfnisse gefragt. Vor dem Gespräch gingen meine Berufsüberlegungen in zwei sehr unterschiedliche Richtungen. Was am Ende herauskam hat mich in meiner ursprünglichen Idee bestärkt und mir gezeigt dass beides zu vereinbaren ist und ich im Laufe meines Lebens beides tun kann. Das hat mir weitergeholfen. Danach war mir mein beruflicher Weg klarer. Heute studiere ich Medizin mit der Überlegung eines Tages in die Forschung zu gehen und da meine journalistische Leidenschaft mit einfließen zu lassen.

Mutter Iris: Der Coach hatte einen unheimlich guten Zugang zu meinem Sohn gefunden. Simon fand das Gespräch mit ihm interessant und spannend. Es hat ihm Spaß gemacht über sich nachzudenken. Und auch im abschließenden Bericht hat er sich wieder gefunden. Und ich ihn auch. Die professionelle Bestätigung war wichtig. Allein deshalb hat die Orientierungshilfe Sinn gemacht. Sie war klar formuliert und hilfreich für uns alle.

Vater Thomas: Es wurde sehr viel Empathie und Kompetenz vermittelt. Von Anfang an war deutlich, dass sich jemand wirklich Gedanken um meinen Sohn gemacht hat. Auch Simon hatte das Gefühl richtig zu sein. Er war total begeistert.