Caroline: Ich habe wieder einen roten Faden!

Meine Ausbildungen stammen aus zwei völlig verschiedenen Branchen (Industriekauffrau, Gesundheits- und Krankenpflegerin), jeder Beruf hat seine Vor- und Nachteile und an beiden habe ich großen Spaß. Schon lange versuche ich, eine passende Stelle zu finden, die beide Berufe integriert. Vor der Berufsorientierung habe ich viel recherchiert und geguckt, was mich interessiert, habe mangels Berufserfahrung kaum etwas Passendes finden können. Also kam die Frage auf, ob ich noch ein Studium anhänge. Mich interessierten viele Studiengänge, ich zweifelte aber daran, ob ich wirklich noch einen dritten Bildungsweg einschlagen und somit womöglich wieder einen völlig anderen Beruf erlernen soll. Ich sah keine klare Linie mehr, war verwirrt und nahm die Berufsorientierung in Anspruch. Ich brauchte Spezialisten, die mir den richtigen Weg aufzeigen und mich in meinen Fast-Entscheidungen bestärken.

Gleich nach der Berufsorientierung war ich total erleichtert und froh, dass das “Wirr-Warr” anscheinend ein Ende hat.

Mir wurde klar, dass ich mit meiner Entscheidung, Psychologie zu studieren, gar nicht so schlecht lag und erfreute mich daran, einen Bereich vorgestellt bekommen zu haben, der mir bisher fremd, aber plausibel erschien. Ich weiß nun, dass ich in die betriebliche Gesundheitsförderung und vielleicht mal als Coach oder Supervisor arbeiten möchte.

Sehr geholfen hat mir das Kapitel „Meine Werte“.

Durch die Einordung meiner Werte in eine „Wertehierarchie“ und die gleichzeitige Definition der ersten drei Werte wurde mir deutlich, was in meinem Leben einen großen Stellenwert hat oder haben muss, damit ich glücklich und zufrieden bin. Es hilft dabei, sich selber nochmal kennen zu lernen, zu strukturieren und zu definieren. Auch interessant finde ich das Kapitel „Meine Fähigkeiten“, wo zum Schluss die acht prägnantesten Fähigkeiten in einer Prioritätenmatrix miteinander verglichen und ‚duelliert‘ werden. Spannend, was dabei heraus kommt!