Pia: Die klare Formulierung meiner Zielrichtung hat sehr geholfen!

Bis vor einiger Zeit habe ich an der TU Berlin einen Ingenieursstudiengang studiert. Ich habe aber immer wieder daran gezweifelt und mich gefragt: „Wofür mache ich das hier alles?“ und „Macht mir das überhaupt Spaß?“

Ich bin ein sehr praktischer Mensch. Ich sehe gerne was ich mache und habe Spaß daran handwerklich zu arbeiten. Es ist nicht so, dass mich der Inhalt meines Studiums nicht interessiert hat, jedoch war mir die Arbeitsweise zu theoretisch – nicht greifbar genug. Mir war also klar: Ich brauche eine Veränderung. So entschied ich mich dazu, das Gespräch mit der Wertefabrik zu suchen. Ich hatte eine Vorstellung davon was ich will, aber wie das oft ist, stellt man sich Dinge vor und wenn man sie umsetzt, stellt sich heraus, dass sie anders sind, als man erwartet hat. Ich habe mir von dem Gespräch erhofft, herauszufinden, wo meine Stärken liegen und in welchem Arbeitsumfeld ich von ihnen Gebrauch machen kann. Gesagt getan.

In den vier Stunden mit Jana wurde mein Potenzial einmal „auseinander genommen“, wieder zusammengesetzt und alles zu Papier gebracht. Das Aufschreiben, die Festlegung meiner selbst, diese klare Aussage, hat wirklich geholfen. Nach dem Tag war ich sehr geschafft, aber auch super zufrieden mit dem Resultat.

Ich werde im September meine Ausbildung als Fluggerätmechanikerin in Hamburg starten. Ich habe gelernt, dass es völlig okay ist zu sagen ich will das nicht mehr, ich verändere mich. Nicht, weil mich ein Thema nicht interessiert, sondern weil die Art und Weise des Lernens für mich die Bessere ist. Vorerst. Was danach passiert werde ich sehen.